Makkot — Talmud Bavli auf Beth HaMidrash: der hebräische Text und seine deutsche Übersetzung, mit Raschi und den großen Kommentatoren. Kostenlos, online.
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מַתְנִי׳ כֵּיצַד הָעֵדִים נַעֲשִׂים זוֹמְמִין? ״מְעִידִין אָנוּ בְּאִישׁ פְּלוֹנִי שֶׁהוּא בֶּן גְּרוּשָׁה אוֹ בֶּן חֲלוּצָה״, אֵין אוֹמְרִים: יֵעָשֶׂה זֶה בֶּן גְּרוּשָׁה אוֹ בֶּן חֲלוּצָה תַּחְתָּיו, אֶלָּא לוֹקֶה אַרְבָּעִים.IN WELCHEN FÄLLEN WERDEN DIE ZEUGEN ÜBERFÜHRTE FALSCHZEUGEN? [SAGTEN SIE:] WIR BEKUNDEN, DASS JENER [PRIESTER] DER SOHN EINER GESCHIEDENEN ODER DER SOHN EINER ḤALUÇA IST, SO SAGE MAN NICHT, DASS [DER ZEUGE] AN SEINER STELLE ALS SOHN EINER GESCHIEDENEN ODER EINER ḤALUÇA ERKLÄRT WERDE, VIELMEHR ERHÄLT ER DIE VIERZIG STREICHE.
״מְעִידִין אָנוּ בְּאִישׁ פְּלוֹנִי שֶׁהוּא חַיָּיב לִגְלוֹת״, אֵין אוֹמְרִים: יִגְלֶה זֶה תַּחְתָּיו, אֶלָּא לוֹקֶה אַרְבָּעִים.[SAGTEN SIE:] WIR BEKUNDEN, DASS JENER MANN SICH DER VERBANNUNG SCHULDIG GEMACHT HAT, SO SAGE MAN NICHT, DASS [DER ZEUGE] AN SEINER STELLE IN DIE VERBANNUNG GEHE, VIELMEHR ERHÄLT ER DIE VIERZIG STREICHE.
גְּמָ׳ הָא ״כֵּיצַד אֵין הָעֵדִים נַעֲשִׂים זוֹמְמִין״ מִיבְּעֵי לֵיהּ! וְעוֹד, מִדְּקָתָנֵי לְקַמַּן: אֲבָל אָמְרוּ לָהֶם: ״הֵיאַךְ אַתֶּם מְעִידִין, הֲרֵי בְּאוֹתוֹ הַיּוֹם אַתֶּם הֱיִיתֶם עִמָּנוּ בְּמָקוֹם פְּלוֹנִי״ – הֲרֵי אֵלּוּ זוֹמְמִין, מִכְּלָל דְּאֵלּוּ אֵין זוֹמְמִין!GEMARA. Es sollte ja heißen: in welchen Fällen werden die Zeugen keine überführten Falschzeugen!? Ferner, weiter wird gelehrt: Wenn sie aber zu ihnen sagen: wieso könnt ihr dies bekunden, an jenem Tage wart ihr ja mit uns zusammen an jenem Orte, so sind jene überführte Falschzeugen. Demnach sind ja die anderen keine überführten Falschzeugen!? –
תַּנָּא הָתָם קָאֵי: כׇּל הַזּוֹמְמִין מַקְדִּימִין לְאוֹתָהּ מִיתָה, חוּץ מִזּוֹמְמֵי בַּת כֹּהֵן וּבוֹעֲלָהּ, שֶׁאֵין מַקְדִּימִין לְאוֹתָהּ מִיתָה אֶלָּא לְמִיתָה אַחֶרֶת.Unser Autor bezieht sich auf jene Lehre: Alle überführten Falschzeugen verfallen zuerst demselben Tode, ausgenommen die überführten Falschzeugen wider eine Priesterstochter und ihren Buhlen; diese verfallen nämlich nicht diesem Tode, sondern einem anderen Tode.
וְיֵשׁ עֵדִים זוֹמְמִין אֲחֵרִים, שֶׁאֵין עוֹשִׂין בָּהֶן דִּין הֲזָמָה כׇּל עִיקָּר, אֶלָּא מַלְקוֹת אַרְבָּעִים, כֵּיצַד? ״מְעִידִין אָנוּ בְּאִישׁ פְּלוֹנִי שֶׁהוּא בֶּן גְּרוּשָׁה אוֹ בֶּן חֲלוּצָה״, אֵין אוֹמְרִים: יֵעָשֶׂה זֶה בֶּן גְּרוּשָׁה אוֹ בֶּן חֲלוּצָה תַּחְתָּיו, אֶלָּא לוֹקֶה אֶת הָאַרְבָּעִים.Es gibt aber überführte Falschzeugen, die der für solche bestimmten Strafe überhaupt nicht verfallen, sondern die vierzig Streiche erhalten. In welchem Falle? [Sagten sie:] Wir bekunden, daß jener [Priester] der Sohn einer Geschiedenen oder der Sohn einer Ḥaluça ist, so sage man nicht, daß [der Zeuge] an seiner Stelle als Sohn einer Geschiedenen oder einer Ḥaluça erklärt werde, vielmehr erhält er die vierzig Streiche. –
Makkot.2a · Talmud Bavli. German trans. by Lazarus Goldschmidt, 1929
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