Verbotene Speisen (Maachalot Assurot) — Rambam auf Beth HaMidrash: der hebräische Text und seine deutsche Übersetzung, mit Raschi und den großen Kommentatoren. Kostenlos, online.
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מִצְוַת עֲשֵׂה לֵידַע הַסִּימָנִין שֶׁמַּבְדִּילִין בָּהֶן בֵּין בְּהֵמָה וְחַיָּה וְעוֹף וְדָגִים וַחֲגָבִים שֶׁמֻּתָּר לְאָכְלָן וּבֵין שֶׁאֵין מֻתָּר לְאָכְלָן שֶׁנֶּאֱמַר (ויקרא כ כה) "וְהִבְדַּלְתֶּם בֵּין הַבְּהֵמָה הַטְּהֹרָה לַטְּמֵאָה וּבֵין הָעוֹף הַטָּמֵא לַטָּהֹר". וְנֶאֱמַר (ויקרא יא מז) "לְהַבְדִּיל בֵּין הַטָּמֵא וּבֵין הַטָּהֹר וּבֵין הַחַיָּה הַנֶּאֱכֶלֶת וּבֵין הַחַיָּה אֲשֶׁר לֹא תֵאָכֵל":Erkennungszeichen koscherer TiereEs ist eine Mizwa die Erkennungszeichen zu unterscheiden bei Tieren, die uns zu essen erlaubt und verboten sind. Bei Vieh, Wild, Vogel, Fisch und Heuschrecken, So steht es in der Tora: „Und ihr sollt unterscheiden zwischen dem reinen Vieh und dem unreinen und zwischen den unreinen Vögeln und den reinen“(Lev.20:26) „Damit man unterscheide zwischen dem, was unrein ist, und dem, was rein ist, und zwischen den Tieren, die gegessen werden dürfen, und denen, die man nicht essen darf.“(Lev.11:47)
סִימָנֵי בְּהֵמָה וְחַיָּה נִתְפָּרְשׁוּ בַּתּוֹרָה וְהֵם שְׁנֵי סִימָנִין (ויקרא יא ג) (דברים יד ו) "מַפְרֶסֶת פַּרְסָה" וּ (ויקרא יא ג) (דברים יד ו) "מַעֲלַת גֵּרָה" עַד שֶׁיִּהְיוּ שְׁנֵיהֶם. וְכָל בְּהֵמָה וְחַיָּה שֶׁהִיא מַעֲלַת גֵּרָה אֵין לָהּ שִׁנַּיִם בַּלְּחִי הָעֶלְיוֹן. וְכָל בְּהֵמָה שֶׁהִיא מַעֲלַת גֵּרָה הֲרֵי הִיא מַפְרֶסֶת פַּרְסָה. חוּץ מִן הַגָּמָל. וְכָל בְּהֵמָה שֶׁהִיא מַפְרֶסֶת פַּרְסָה הִיא מַעֲלַת גֵּרָה חוּץ מִן הַחֲזִיר:Die Erkennungszeichen des Viehs und des Wilds sind in der Torah erklärt, ihrer sind zwei: „gespaltene Hufe und Wiederkäuer“ (Lev. 11:3; Deut. 14:6). Allen Wiederkäuern fehlen die oberen Schneidezähne. Alle Wiederkäuer haben gespaltene Hufen, ausgenommen das Kamel. Und alle Tiere, die gespaltene Hufen haben, sind Wiederkäuer, ausgenommen das Schwein.
לְפִיכָךְ הַמּוֹצֵא בְּהֵמָה בַּמִּדְבָּר וְאֵינוֹ מַכִּירָהּ וּמְצָאָהּ חֲתוּכַת הַפְּרָסוֹת בּוֹדֵק בְּפִיהָ אִם אֵין לָהּ שִׁנַּיִם לְמַעְלָה בְּיָדוּעַ שֶׁהִיא טְהוֹרָה. וְהוּא שֶׁיַּכִּיר גָּמָל. מָצָא בְּהֵמָה שֶׁפִּיהָ חָתוּךְ בּוֹדֵק בְּפַרְסוֹתֶיהָ אִם הִיא שְׁסוּעָה טְהוֹרָה. וְהוּא שֶׁיַּכִּיר חֲזִיר. מָצָא פִּיהָ חָתוּךְ וְרַגְלֶיהָ חֲתוּכוֹת בּוֹדֵק בָּהּ אַחַר שֶׁשְּׁחָטָהּ בְּכַנְפֵי הָעֹקֶץ אִם מָצָא בְּשָׂרָהּ שָׁם מַהֲלַךְ שְׁתִי וָעֵרֶב טְהוֹרָה. וְהוּא שֶׁיַּכִּיר עָרוֹד שֶׁכֵּן הוּא בְּשָׂרוֹ שְׁתִי וָעֵרֶב:Trifft man ein unbekanntes Tier in der Wüste und stellt fest, dass seine Hufen verstümmelt sind, so untersuche man das Maul. Hat es keine oberen Schneidezähne, so ist es ein koscheres Tier — vorausgesetzt, man kann Kamele erkennen. Ist das Maul abgetrennt, untersuche man die Hufen: Sind die Hufen gespalten, so ist das Tier koscher, — vorausgesetzt, man kann Schweine erkennen.Trifft man ein Tier, dessen Hufen und Maul verstümmelt sind, untersuche man nach dem Schächten den äußeren Hüftlochmuskel. Sind die Muskelfasern dort kreuzweise angelegt, so ist es koscher. Dies gilt nur in dem Fall, wenn man einen Wildesel ausschließen kann.
בְּהֵמָה טְהוֹרָה שֶׁיָּלְדָה כְּמִין בְּהֵמָה טְמֵאָה אַף עַל פִּי שֶׁאֵינוֹ מַפְרִיס פַּרְסָה וְלֹא מַעֲלֶה גֵּרָה אֶלָּא כְּמִין סוּס אוֹ חֲמוֹר לְכָל דָּבָר הֲרֵי זֶה מֻתָּר בַּאֲכִילָה. בַּמֶּה דְּבָרִים אֲמוּרִים בְּשֶׁיָּלְדָה לְפָנָיו. אֲבָל אִם הִנִּיחַ פָּרָה מְעֻבֶּרֶת בְּעֶדְרוֹ וּבָא וּמָצָא כְּמִין חֲזִיר כָּרוּךְ אַחֲרֶיהָ אַף עַל פִּי שֶׁהוּא יוֹנֵק מִמֶּנָּה הֲרֵי זֶה סָפֵק וְאָסוּר בַּאֲכִילָה. שֶׁמָּא מִן הַטֻּמְאָה נוֹלָד וְנִכְרָךְ אַחַר הַטְּהוֹרָה:Gebiert ein koscheres Tier ein Junges, das einem unkoscheren Tier ähnelt, — obwohl es weder Wiederkäuer noch Paarhufer ist, sondern genauso aussieht wie ein Esel oder wie ein Pferd, ist das Tier zum Verzehr geeignet. Wann gilt das? Wenn es in unserem Beisein gebiert. Lässt man dagegen die trächtige Kuh in der Herde und man findet dort ein Schwein, das der Kuh ständig nachläuft und sogar von ihr säugt, so liegt hier ein Zweifel vor und das Tier ist zum Verzehr verboten. Vielleicht hat es ein unkoscheres Tier geboren und es läuft jetzt dem koscheren hinterher.
בְּהֵמָה טְמֵאָה שֶׁיָּלְדָה כְּמִין בְּהֵמָה טְהוֹרָה אַף עַל פִּי שֶׁהוּא מַפְרִיס פַּרְסָה וּמַעֲלֶה גֵּרָה וַהֲרֵי הוּא כְּמִין שׁוֹר לְכָל דָּבָר אוֹ כְּמִין שֶׂה הֲרֵי זֶה אָסוּר בַּאֲכִילָה. שֶׁהַגָּדֵל מִן הַטְּמֵאָה טָמֵא וּמִן הַטְּהוֹרָה טָהוֹר. (לְפִיכָךְ) דָּג טָמֵא שֶׁנִּמְצָא בִּמְעֵי דָּג טָהוֹר אָסוּר. וְדָג טָהוֹר הַנִּמְצָא בִּמְעֵי דָּג טָמֵא מֻתָּר לְפִי שֶׁאֵין גִּדּוּלָיו אֶלָּא בְּלָעוֹ:Gebiert ein unkoscheres Tier ein Junges, das einem koscheren ähnelt, — obwohl es Paarhufer und Wiederkäuer ist und genauso aussieht wie ein Ochse oder wie ein Schaf, ist es zum Verzehr verboten, denn alles, was dem unkoscheren Tier entspringt, ist unkoscher; alles was dem koscheren entspringt, ist koscher. Findet man einen unkoscheren Fisch im Bauch eines koscheren Fisches, ist er demzufolge verboten. Findet man einen koscheren Fisch im Bauch eines unkoscheren Fisches, ist er erlaubt. Denn er hat ihn verschluckt und nicht gezeugt, da Fische laichen.
Mishneh Torah, Forbidden Foods.1 · Jad Haghasakkah, trans. by L. Mandelstamm. St. Petersburg, 1851. Corrected and edited by Igor Itkin - German
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