Terumot — Mischna auf Beth HaMidrash: der hebräische Text und seine deutsche Übersetzung, mit Raschi und den großen Kommentatoren. Kostenlos, online.
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חֲמִשָּׁה לֹא יִתְרֹמוּ, וְאִם תָּרְמוּ, אֵין תְּרוּמָתָן תְּרוּמָה. הַחֵרֵשׁ, וְהַשּׁוֹטֶה, וְהַקָּטָן, וְהַתּוֹרֵם אֶת שֶׁאֵינוֹ שֶׁלּוֹ. נָכְרִי שֶׁתָּרַם אֶת שֶׁל יִשְׂרָאֵל, אֲפִלּוּ בִרְשׁוּת, אֵין תְּרוּמָתוֹ תְרוּמָה:Fünf dürfen nicht תרומה absondern, und wenn sie es getan, gilt die תרומה nicht als solche, nämlich: der Taubstumme, der Blödsinnige, der Minderjährige, ferner wer vom fremden Eigentum absondert. Wenn der Götzendiener sie vom Eigentume eines Israeliten absondert, selbst wenn dieser ihn dazu ermächtigt hat, so gilt sie nicht.
חֵרֵשׁ הַמְדַבֵּר וְאֵינוֹ שׁוֹמֵעַ, לֹא יִתְרֹם. וְאִם תָּרַם, תְּרוּמָתוֹ תְרוּמָה. חֵרֵשׁ שֶׁדִּבְּרוּ בוֹ חֲכָמִים בְּכָל מָקוֹם, שֶׁאֵינוֹ לֹא שׁוֹמֵעַ וְלֹא מְדַבֵּר:Ein Tauber, der spricht, aber nicht hört, soll nicht תרומה absondern, aber wenn er es getan hat, ist sie gültig. Der Taube, von welchem die Weisen sprechen, ist (in den meisten Fällen) nur ein solcher gemeint, der weder hört noch spricht.
קָטָן שֶׁלֹּא הֵבִיא שְׁתֵּי שְׂעָרוֹת, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, תְּרוּמָתוֹ תְרוּמָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אִם עַד שֶׁלֹּא בָא לְעוֹנַת נְדָרִים, אֵין תְּרוּמָתוֹ תְרוּמָה. וּמִשֶׁבָּא לְעוֹנַת נְדָרִים, תְּרוּמָתוֹ תְרוּמָה:Die תרומה eines Minderjährigen, dem noch nicht die zwei Haare gewachsen sind, ist nach R. Jehudah gültig; R. Jose sagt: Wenn es vor seinem Eintritt in die Zeit, da seine Gelübde gelten, geschieht, gilt auch seine תרומה nicht; wenn aber nach dem Eintritt dieser Zeit, ist sie gültig.
אֵין תּוֹרְמִין זֵיתִים עַל הַשֶּׁמֶן, וְלֹא עֲנָבִים עַל הַיָּיִן. וְאִם תָּרְמוּ, בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, תְּרוּמַת עַצְמָן בָּהֶם. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, אֵין תְּרוּמָתָן תְּרוּמָה:Man darf nicht תרומה in Oliven für Öl, und in Weintrauben für Wein geben, wenn es geschehen ist, so lehrt Bet Samai, die תרומה ist für sie selbst darunter, Bet Hillel jedoch sagt: sie gilt gar nicht.
אֵין תּוֹרְמִין מִן הַלֶּקֶט, וּמִן הַשִּׁכְחָה, וּמִן הַפֵּאָה, וּמִן הַהֶפְקֵר, וְלֹא מִמַּעֲשֵׂר רִאשׁוֹן שֶׁנִּטְּלָה תְּרוּמָתוֹ, וְלֹא מִמַּעֲשֵׂר שֵׁנִי וְהֶקְדֵּשׁ שֶׁנִּפְדּוּ, וְלֹא מִן הַחַיָּב עַל הַפָּטוּר, וְלֹא מִן הַפָּטוּר עַל הַחַיָּב, וְלֹא מִן הַתָּלוּשׁ עַל הַמְחֻבָּר, וְלֹא מִן הַמְחֻבָּר עַל הַתָּלוּשׁ, וְלֹא מִן הֶחָדָשׁ עַל הַיָּשָׁן, וְלֹא מִן הַיָּשָׁן עַל הֶחָדָשׁ, וְלֹא מִפֵּרוֹת הָאָרֶץ עַל פֵּרוֹת חוּצָה לָאָרֶץ, וְלֹא מִפֵּרוֹת חוּצָה לָאָרֶץ עַל פֵּרוֹת הָאָרֶץ. וְאִם תָּרְמוּ, אֵין תְּרוּמָתָן תְּרוּמָה:Man darf nicht תרומה bestimmen: von Früchten der Nachlese, von Vergessenem (שכחה) und פאה, so wie vom Preisgegebenen; ferner nicht vom ersten Zehnt, dessen תחמה bereits abgenommen ist, nicht vom ausgelösten zweiten Zehnt, nicht vom Geheiligten, das ausgelöst worden; ferner nicht von solchen Früchten, von denen man תרומה zu geben verpflichtet, Für die davon befreiten, und nicht von den befreiten, für die pflichtigen; nicht von dem, was abgepflückt, für das noch am Boden haftende, und von dem noch haftenden für das Abgepflückte; nicht vom Neuenfür Altes, oder vom Alten für Neues. Nicht von inländischen Früchten für ausländische, und nicht von ausländischen für inländische; und wenn es geschehen ist, gilt die תרומה nicht.
Mishnah Terumot.1 · Mischnajot mit deutscher Übersetzung und Erklärung. Berlin 1887-1933
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